Ivica Orešković: Peratović ist ein serbischer Agent

Auf Facebook im Juli dieses Jahres verfügt Ivica Orešković über mehrere falsche Profile, und ich habe auch eine Drohung über Handy bekommen. Unter dem falschen Namen Mirko Razvinger hat er mir ein Foto der Wohnung meiner Schwiegermutter in den Zürich Z.T mit der Unterschrift „ Obruč se steže“ (Du bist belagert.) geschickt. Gleich darauf bemerkte er, dass die Belagerung um mich ging.

 

Im August vorigen Jahres habe ich Drohungen von einer Gruppe in Kroatien bekommen, die aus angeklagten Kriegsverbrechern besteht. Gegen die Hauptperson der Gruppe, Tihomir Orešković, läuft in München ein Verfahren wegen Mordes an den kroatischen Emigranten Đuro Zagajski und Stjepan Đureković im Jahre 1983. Vom Verdacht gegen Đuro Zagajski habe ich von dessen Sohn erfahren. Von Robert Zagajski habe ich erfahren, dass Tihomir Orešković mich für seine Lage verantwortlich macht und mich und meine Frau für Geheimagenten hält. Weiter sagt mir Robert Zagajski, dass er mich im Falle, dass Kroatien den Orešković nach Deutschland ausliefert, im Prozess als Zeugen benennen will. Robert Zagajski hat zudem in seiner Wohnung Drohungen erhalten und wurde ausspioniert. Danach folgten Drohungen von Tihomir Oreskovic selbst, von seinen Freunden und am meisten von seinem Bruder Ivica Oreskovic an mich. Ich habe alle Drohungen dokumentiert und unter dem Aktenzeichen 511-17-11 / 1-2851 / 17. PU Zagrebačka, General Crime Department. Zagreb, am 14. 08. 2017 der Zagreber Polizei übergeben.

 

[box type=”custom” color=”#000000″ bg=”#dd8808″ border=”#dd0404″]Auf Facebook im Juli dieses Jahres verfügt Ivica Orešković über mehrere falsche Profile, und ich habe auch eine Drohung über Handy bekommen. Unter dem falschen Namen Mirko Razvinger hat er mir ein Foto der Wohnung meiner Schwiegermutter in den Zürich Z.T mit der Unterschrift „ Obruč se steže“ (Du bist belagert.) geschickt. Gleich darauf bemerkte er, dass die Belagerung um mich ging.

Orešković, Peratović, Drohungen

Erst dachte ich, es handele sich auf dem Foto um die Wohnung meiner Schwiegermutter in Zagreb, wo sich gegenwärtig und urlaubshalber meine Frau und meine Tochter aufhalten, und habe deshalb sofort eine Anzeige an die Polizei in Zagreb erstattet. Inzwischen habe ich allerdings erfahren, dass Ivica Orešković über Fotos vom Eingang zum Haus meiner Schwiegermutter in Zürich, verfügt. Ich hänge Ihnen das Foto an. Ich bin furchtbar erschrocken und habe meiner Familie nichts davon erzählt. Die Drohungen halten schon seit einem Jahr an; weil ich ständig mit dem Fall beschäftigt bin, habe ich noch keine Arbeit finden können. Auch die Ehe leidet darunter. Frau, Tochter und Schwiegermutter sind Schweizerinnen sind. [/box]

 

Tihomir Orešković wurde wegen Kriegsverbrechen in der kroatischen Region Lika verurteilt. In Kroatien steht er unter Verdacht, meine Quelle – und meinen Freund – Milan Levar ermordet zu haben, einen Zeugen von Kriegsverbrechen. Es gibt aber keine Ermittlungen gegen ihn. Sein Bruder Ivica ist in der fraglichen Zeit Angehöriger des militärischen Nachrichtendienstes in der Stadt Gospić gewesen. Im Urteil des Obersten Gerichtshof Kroatiens gegen Tihomir findet die wichtige Rolle seines Bruders bei der Verhaftung von Zivilisten, die später umgebracht wurden, eine große Rolle. Ivica Orešković wurde dafür nie verurteilt.

Tihomir Orešković ist ein ehemaliger kroatischer politischer Emigrant. In Kroatien kehrte er vor Beginn des Krieges 1991 aus den USA zurück. In Amerika wirkte er in der linken terroristischen Organisation Kroatische Bewegung für Staatlichkeit (HDP) mit.

Tihomir Orešković sagte 1978 beim Militärdienst in Serbien dem Ermittlungsrichter gegen seine Kollegen von der Fakultät in Zagreb, sie seien Feinde des jugoslawischen Staates. Zwei seiner Kollegen wurden daraufhin zu fünf Jahren Gefängnis und ein dritter zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

UDBA boss Perković sagte auf prozess in Rijeka dass Tihomir Orešković hat nicht für die jugoslawische Geheimpolizei gearbeitet.

Während des Prozesses in München haben Josip Perković und Zdravko Mustač als ehemalige Führer des kroatischen Teils der jugoslawischen Geheimpolizei, die für die Ermordung des politischen Emigranten Stjepan Đureković verantwortlich ist, 2015 versucht, mich in Karlovac zu ermorden. Ich habe diesen Angriff sofort mit diesem Prozess verknüpft, weil ich mich als Journalist auf diesen Prozess konzentrierte. Aber dann konnte ich Tihomir Orešković nicht mit dem Mordversuch verbinden, denn bis letztes Jahr, bis Robert Zagajski mir das erzählte, wusste ich nicht, dass Orešković 1983 in Deutschland war.

Unmittelbar nach dem Anschlag kontaktierte ich den Mitarbeiter der deutschen Polizei und Staatsanwaltschaft in diesem Fall Bože Vukšić, um mir Hilfe anzubieten. Vukušić hat mir auch gesagt, dass Tihomir Orešković nach mir gefragt hat. Vukušić sagte mir, er habe Orešković mit den Worten entlassen: Sie wissen, dass ich für die deutsche Polizei und Staatsanwaltschaft arbeite, und Peratović arbeitet für den BND und hat die Pflicht, mich zu überwachen.

Orešković, Vukušić, Bujanec

Ich warnte Bože Vukušić, dass Tihomir Orešković an den Morden an Zagajski und Đureković beteiligt war. Ich sagte ihm, dass ich wusste, dass er gegenüber den deutschen Behörden mit allem, was er über Oreskovićs Arbeit für den jugoslawischen Geheimdienst wusste, still war. Anstatt es zu leugnen, ging Vukusic zum Abendessen mit Tihomir Oreskovic und dem Neonazi-Journalisten Velimir Bujanec.

Was Vukušić mir sagte, ich assoziierte nicht einmal mit einem Angriff auf mich selbst. Erst als Robert Zagajski mir mitteilte, dass er letztes Jahr Kontakt zu Orešković hatte und dass er mich beschuldigte, für den BND zu arbeiten, wusste ich, dass Orešković viel damit zu tun hatte, mich 2015 zu töten.

Nach dem Urteil gegen Josip Perković und Zdravko Mustač, die wegen des Mordes an Stjepan Đureković zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, wird erwartet, dass sie an Kroatien ausgeliefert werden, um die Strafe zu verbüßen. Gleichzeitig wird die deutsche Staatsanwaltschaft einen europäischen Auslieferungsbefehl für Tihomir Orešković nach Kroatien senden, mit der Anklage, dass Orešković 1983 in München persönlich Đuro Zagajski und Stjepan Đureković getötet hat.

Deshalb sind die Orešković-Brüder so nervös und sie wollen mir sogar in der Schweiz drohen, die Auslieferung zu verhindern. Ich erinnere daran, dass Milan Levar als Zeuge von Oreškovićs Verbrechen vor dem Prozess wegen dieser Kriegsverbrechen getötet wurde.

Ivica Orešković war auch ein Geheimagent des jugoslawischen Geheimdienstes. Neben dem Mord war dieser Dienst auch an Belästigungen und anderen Formen der Einschüchterung kroatischer politischer Emigranten beteiligt. Die Emigranten-Geheimpolizei hatte anonym das Telefon angerufen und ihnen damit gedroht, ihre Familienangehörigen und dergleichen zu töten. Ivica Orešković arbeitete während des Krieges im Militärgeheimdienst, sein Chef war Josip Perković. Er war in einer speziellen Kriegseinheit. Diese Abteilung schüchterte mit derselben Technik, wie oben beschrieben, serbische Bürger ein, die aus Angst vor Liquidation ihre Häuser und Wohnungen verließen und nach Serbien flohen. Ivica Orešković macht weiterhin die gleiche Arbeit. Er schüchtert nicht nur mich selbst und meine Familie ein, sondern sendet auch Drohungen an andere Bürger, die gegen Rechtsextremismus in Kroatien sind.

Orešković, Petrović, Erceg, Eterović

Ivica Orešković und seine Partnerin Ivana Petrović, die Journalistin von Nova TV, waren ebenfalls an der Behinderung des Perković-Mustač Prozesses beteiligt. Unter anderem zeigt dies die Freundschaft von Orešković-Petrovićs Partner mit dem falschen Zeuge, Mario Eterović, in Prozess gegenüber Perković-Mustač, dem echten Namen Duško Erceg. In diesem Screenshot schrieb Mario Eterović, dass ich BND-Agent bin, weil ich kritisch gegen Ivica Orešković und Ivana Petrović, seine Freunde, schreibe.

Ivica Orešković schrieb im August an die Schweizer Polizei, dass ich ein serbischer Agent sei. Er erklärte, dass ich wütend sei, weil sein Bruder Tihomir wegen Kriegsverbrechen weniger im Gefängnis war als er verurteilt wurde.

Zu Beginn des zweiten Interviews mit der Polizei in Meilen sagten sie mir, dass sie die nächsten drei Stunden über die verschiedenen Verbrechen in Kroatien nicht hören wollten. Stattdessen behandelte die Schweizer Polizei die nächsten drei Stunden als Kriegsverbrecher.

 

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