Edin Dacić, der Nationalstolz der Schweiz

Als dieser Unternehmer sagte, er habe keine Ahnung von Adil Zulfirkarpašić, und gleichzeitig wusste ich, dass er die Bosniaken Institut, Stiftung Adil Zulfikarpasic leitet, stellte ich fest, dass dieses Abendessen tatsächlich Druck auf mich ausübte, die Forschung über Dacić und seine Mentoren zu verlassen

Der von SRF produzierte Dokumentarfilm über erfolgreiche Unternehmer mit Migrationshintergrund ist fertiggestellt. Die Hauptfigur in diesem Schweizer Nationalprojekt ist Edin Dacić, ein umstrittener Unternehmer aus Serbien. Es gibt kein bestimmtes Datum noch für die Ausstrahlung eines Dokumentarfilms über Edin Dacić bei SRF.

Edin Dacić hat auch Einfluss auf die wichtigsten serbischen Medien. Dacić bringte 2018, als Mitglied des Lenkungsausschusses der schweizerisch-serbischen Handelskammer, an TV Pink in der Sendung Dr. Ursula Renold, Leiter der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.

Die Hauptfigur in diesem Schweizer Nationalprojekt ist Edin Dacić

Ich wollte wissen, wann und unter welchem ​​Titel der Film in SRF DOK ausgestrahlt werden würde, also schickte ich einen E-Mail an ihre Redaktion.

[box type=”note”]Ich bin Željko Peratović, ein freier Journalist im Kanton Zürich wohnen. Ich arbeite gerade an der Geschichte internationaler Investitionen in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien für Medien aus dem deutschsprachigen Raum.

Ich schreibe Ihnen, weil ich gehört habe, dass die Dokumentarfilm über erfolgreiche Unternehmer mit Migrationshintergrund in SRF erstellt wurde. Die Hauptfigur in diesem Schweizer Nationalprojekt ist Edin Dacić, ein umstrittener Unternehmer aus Serbien. Es gibt kein bestimmtes Datum noch für die Ausstrahlung eines Dokumentarfilms über Edin Dacić bei SRF.

Nach meinen Informationen in Ihrem Film gibt es keine kontroversen Teile von Mr. Dacićs Charakter und Werk. Aus diesem Grund möchte ich Sie auf meine bisherigen Texte zum Hintergrund von Dacićs “Erfolg” hinweisen.

Hat Vanjka Špiljak Milorad Dodik und Anto Nobilo zusammengebracht?

Anto Nobilo über den Fall David Dragičević zum Zweiten

Klan Špiljak und Pavle Gaži: Đureković wurde außerplanmäßig ermordet

Für Unternehmungen von Herr Dacić und seinen Mentoren interessiert sind noch einige Journalisten von SRF und von Republik.ch.

Bitte sagen Sie mir, nach welchen Kriterien Sie diesen Film produziert haben? Denken Sie, dass sich aufgrund der Informationen, die ich Ihnen geschickt habe, etwas an dem Film ändern könnte? Wann und unter welchem ​​Titel wird der Film auf der SRF ausgestrahlt?

Mit freundlichen Grüßen, Željko Peratović[/box]

Der Regisseur dieses Films ist Yusuf Yesilöz. Ich habe ihm dieselben Fragen gestellt wie der SRF DOK. Er antwortete, dass er meine E-Mail studieren würde.

Der Skandal mit diesem Film ist, dass eine Gruppe von Journalisten und Forschern aus der Geschichtswissenschaft und der Politik mehr als sechs Monate damit verbracht hat, einen großen Korruptionsskandal zu untersuchen und zu veröffentlichen, in dem Edin Dacić einer der Protagonisten ist. Diese Forschergruppe konnte die Forschung bisher nicht abschließen. In SRF, DEZA, SEECO ist sie ständig mit Schweigen und Zensur konfrontiert. Außerdem bekommt die Gruppe ausgefeilte Bedrohungen und sagt, dass auch die Nachrichtenredaktionen, wem war das Thema anbieten, bedroht werden.

Dacić i Taner Aličehić

Stiftung Adil Zulfikarpašić in Zürich hat viele wertvolle Immobilien. Das Gebäude in der Sonneggstrasse, in dem sich die Stiftung zuvor befand.

Und ich war dem Druck der Freunden Edin Dacić aus der i-diaspora ausgesetzt. Dacićs Freund, ansonsten ein prominenter Finanzexperte und mit der Bosniaken Institut, Stiftung Adil Zulfikarpašić verbunden, lud mich zum Abendessen über Bekanntschaft mit meiner Frau ein.

Dacićs Freund hat mich angegriffen, weil ich die Existenz der Schweizer-Serbischen Wirtschaftskammer als ein Beispiel für hervorragende Beziehungen zwischen der Schweiz und Serbien erwähnt habe. Ich kannte nicht, dass diesen jungen Schweizer Unternehmer, mit bosnisch-herzegowinische Wurzeln, mit Edin Dacić befreundet ist. Aber er hat es für mich entdeckt, als er sagte, sein Freund sei Mitglied des Lenkungsausschusses der Schweizer-Serbischen Wirtschaftskammer, und dass “ist es großartig”. Er kam zu dem Schluss, dass ich muss geduldig bin, weil es eines Tages die Wirtschaftskammer der Schweiz und Bosnien und Herzegowinas sowie die Schweiz und Kroatien geben wird.

 

Er war wahrscheinlich empört über diesen Anschuldigungen:

 

 

Dacić, Burkhalter, Vučić

Das Dacić-Projekt, dh die Positionierung der CH auf der Achse von Banja Luka – Belgrad, wurde vom Schweizer Präsident, Außenminister und OSZE-Vorsitzenden, Didier Burkhalter, in Belgrad persönlich unterstützt.

Seit März 2014 gibt es die Schweizerisch-Serbische Handelskammer. Sie wurde feierlich ins Leben gerufen vom Bundespräsidenten Didier Burkhalter und dem Vizepräsidenten der serbischen Regierung Aleksandar Vučić. Beide Firmen von Špiljak, Mitan Oil und Standard Ćuprija sind Mitglieder dieser Handelskammer. Der Direktor von Standard Edin Dacić ist Mitglied ihres Verwaltungsausschusses. Derselbe Edin Dacić ist auch der Direktor von Špiljaks Firma Standard in Prnjavor.

Die Schweiz ist kein Mitglied der EU, daher kann es vorkommen, dass ihre außenpolitischen Interessen nicht die gleichen wie die der EU sind. In welchem Ausmaß dies auch der Fall ist in der Frage nach den Führungspersönlichkeiten der Republika Srpska und der Republik Serbien, Milorad Dodik und Aleksandar Vučić, das muss sich in den nächsten Wochen erst noch zeigen.

 

Anto Nobilo über den Fall David Dragičević zum Zweiten, Posted By: Željko Peratović, Posted date: January 05, 2019 

 

Als dieser Unternehmer sagte, er habe keine Ahnung von Adil Zulfirkarpašić, und gleichzeitig wusste ich, dass er die Bosniaken Institut, Stiftung Adil Zulfikarpasic leitet, stellte ich fest, dass dieses Abendessen tatsächlich Druck auf mich ausübte, die Forschung über Dacić und seine Mentoren zu verlassen

Ich werde auch andere Belastungen beschreiben, von denen ich vermute, dass sie von den Schweizer Behörden ausgehen.

Am 28. März wandte ich mich per E-Mail an die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit der Bitte, dass die mir Unterlagen über INA und Vanjka Špiljak zur Verfügung zu stellen, die in einem rechtlich beendeten Prozess Perković – Mustač verwendet wurden. Ich wollte weiter die Auswirkungen der Ereignisse der achtziger Jahre auf die gegenwärtige Situation in Kroatien, Bosnien und Herzegowina, im Kosovo und in Serbien untersuchen, über die ich bereits geschrieben habe:

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Croatian and Bosnian self-proclaimed anti-fascists applaud to the crime

Mit derselben Bitte adressierte ich mich zunächst auf den Richter Manfred Dauster. Ich anmerkte ihn daran, dass ich bewusst, dass diese Dokumente nicht erhältlich sind, wenn sie in den neuen Verfahren des Mordes an der jugoslawischen Geheimpolizei verwendet würden. Richter Dauster hat mir gerade wegen dieser Möglichkeit geraten, mit derselben Bitte an die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe zu wenden.

Ich habe Richter Dauster und der Bundesanwaltschaft darauf hingewiesen, dass ich in der Schweiz auf große Hindernisse bei der Erforschung dieses Themas gestossen bin.

Ich musste nicht lange auf Beantwortung aus Karlsruhe warten. Bereits am 3. April um 11 Uhr erhielt ich ein Telefonanruf aus Deutschland an meiner Schweizer Handy Telefonnummer.

Dacić i NBD

Wie es hat auf dem obigen Screenshot gesehen, habe ich diesen Anruf nicht beantwortet, weil ich dachte, es sei ein Internet-Betrug. Unter der deutschen Telefonnummer wurde angegeben, dass der Anruf aus der Schweiz gesendet wurde.

Am Nachmittag entschied ich mich jedoch, diese Nummer anzurufen. Die weibliche Stimme sagte, ich hätte die Bundesanwaltschaft bekommen. Ich sagte ihr, wer ich war. “Wenn benötigen mich, sie mich noch einmal anrufen.” Nach einer halben Stunde rief mich die Sprecherin der Bundesanwaltschaft durch die gleiche Nummer aus Karlsruhe an.

Sie gab mir die Telefonantwort des Bundesstaatsanwalts auf meine Anfrage vor einer Woche per E-Mail adressierte. Ich werde nicht über den Inhalt unser Gespräch schreiben, weil ich davon überzeugt bin, dass sie dem Nachrichtendienst des Bundes gut bekannt ist. Wie aus den Screenshots  ersichtlich, wurden diese beiden Gespräche, die ich mit der Bundesanwaltschaft geführt habe, so aufgezeichnet, als hätten ich mit jemandem aus der Schweiz gesprochen.

Nur wenige Tage zuvor, nachdem ich die Nachricht von HTV verteilte, dass die deutschen Behörden Ermittlungen gegen den Mord an Đuro Zagajski, dem verstorbenen Vater meines Freundes Robert Zagajski-Höffner, eingeleitet hatten, bekam ich eine neue Bedrohung aus Kroatien.

 

Dacić i Orešković

Ivica Orešković schreibt mir: Wo bist du Gelber (gelber Hund)? Wie läuft das Geschäft? Du wirst Schwanz lutschen!

Ich habe einen Regierungsbeamten, einen Schweizer Politiker und einen Schweizer Journalisten für öffentliche Medien über die neue Bedrohung aus Kroatien informiert.

Die drei Freunde kennen sich gut aus, wie die Schweizer Behörden mir gegenüber gehandelt haben, als ich letztes Jahr Probleme mit derselben Person hatte. Sie informierten sich auch auf journalistische Forschungen rund um Vanjka Špiljak und seine Verbindungen mit den Schweizer Behörden.

Geschäfte über die Schweiz

Vanja Spiljak konnte seine Karriere ungehindert fortsetzen. Nach dem Zerfall Jugoslawiens gründete er in den 90er-Jahren in Zürich die Ölhandelsgesellschaft Mitan Handels AG. Kroatische Medien bezeichnen ihn als «Ölkönig des Balkans». Er sagt, sein Vater habe mit dem Mord an Djurekovic nichts zu tun.

Enver Robelli, tagesanzeiger.ch, 15.10.2014 

Die drei sind unter anderem das Team, das sich parallel mit diesem Thema auseinandersetzt. Sie zeigten jedoch kein besonderes Interesse an diesen von mir beschriebenen Belastungen. Sie waren nur daran interessiert, ob neue EU-Haftbefehls für Josip Perković und Zdravko Mustač in Deutschland ausgestellt werden.

Ich bezweifle von Anfang an, dass ein Regierungsbeamter von diesem Team keine guten Absichten hat.

Er präsentierte sich als Experte für das ehemalige Jugoslawien. Er stammt aus Kroatien, von wo er mit seiner Familie (Vater bin österreichischen Wurzeln), Anfang der 70er Jahre in die Schweiz gezogen ist.

Während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien arbeitete er für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz. Später für die OSZE und das EDA.

Es ist interessant, dass Markus Reisle,  ehemalige Verantwortlichen bei DEZA über Globalprogramm «Migration und Entwicklung», der meine Fragen bezüglich seiner Unterstützung für Edin Dacić nicht beantworten wollte, arbeitet heute für das EDA. Er ist heute Diplomat an der Schweizer Botschaft der Vereinten Nationen in New York.

Dacić u Bremgartenu

Im vergangenen Winter trafen sich in Bremgarten fünf Personen, um die Forschungsstrategie vom Thema Dacić-DEZA-Špiljak zu vereinbaren.

Der “Forscher” aus die EDA griff also beim ersten Treffen des Bremgarten-Forscherteams den deutschen Geheimdienst (BND) wegen des Prozesses gegen Angehörige der jugoslawischen Geheimpolizei in Deutschland an. Er berief sich auch auf Bayern und behauptete, die meisten Nazis blieben ohne Urteil in diesem süddeutschen Staat. Er sprach in perfekter kroatischer Sprache. Ich konnte nicht glauben, dass ich einem Schweizer Diplomaten zuhörte, der mir in kroatischer Sprache dasselbe Argumenten gegen den Prozess Perković – Mustač erklärte, den der Anwalt des jugoslawischen Geheimagenten Anto Nobilo und der frühere kroatische Präsident Stjepan Mesić benutzen.

Dieser Vertreter der OSZE und der EDA hat das Thema unseres Treffens weiter untergraben, bis ich er gebrochen habe. Ich sagte ihm, dass solle er uns mit der Rhetorik der jugoslawischen Geheimdienste nicht belasten. Dann gab ich dem Insider aus i-platform ein Wort, dass er mit uns seine Erfahrung mitzuteilen, wie Edin Dacić und Markus Reisle die Idee der Errichtung einer Handelskammer Schweiz-Bosnien und Herzegowina blockierten.

Unser Insider gründete die i-platform mit der Absicht, dass sie eines Tages eine Schweizerisch-bosnische Handelskammer zu werden. Er erzählte uns, dass er aus Versehen zu der nicht gesetzlich vorgeschriebene einberufenen Sitzung von Verwaltungsrat i-platform und DEZA gekommen sei. Der Unterzeichner dieses Textes weiß, dass der Insider schriftliche und audio Beweise von diesem Treffen besitzt. Er warnte davor, dass die Versammlung rechtswidrig einberufen worden sei, und erklärte, dass er mit der vorgeschlagenen Änderung des Statuts nicht einverstanden sei. Er erhielt keine begründeten Antworten. Ihm wurde vorgeworfen, für dieses Projekt ungeeignet zu sein, weil er alle Serben hasste. Markus Reisle hat die Angegriffenen nicht beschützt. In der Tat war er immer noch kritisiert, weil er zweimal an den Bundesrat geschrieben.

Unser Insider schrieb zweimal an Didier Burkhalter in Bern, im Namen von hundert Bürgern aus Bosnien und Herzegowina, dass Anđelko Grahovac als Botschafter von Bosnien und Herzegowina in der Schweiz kann nicht bestätigt werden. Burkhalter wies Einwände zurück. Jeder in der Schweiz hat das Recht, sich bei der Regierung zu beschweren und dafür nicht bestraft zu werden. Unser Insider wurde bestraft. Er musste im Verwaltungsrat in der i-platform zurücktreten.

Und da Markus Reisle die geheimen Informationen kannte, die Didier Burkhalter zur Verfügung standen, ist dies ein besonderes Problem.

 

Die Fortsetzung folgt: Die Rolle der Schweizer Diplomatie und Banken in den Zerfall Jugoslawiens

 

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